Persönlichkeit ist Trumpf

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Die 15 Karrierekiller

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Dezember 10, 2009 Geschrieben von | Karriere | , , , , , , , , , | Hinterlasse einen Kommentar

Die 3 Säulen einer gelungenen Karriere, die das Leben verlängern

Die drei Säulen einer gelungenen Karriere, die das Leben verlängern. 

Einmal Hand aufs Herz. Sind Sie ein Lebensgestalter oder ein Lebenskonsument? 

Bevor Sie weiter lesen, beantworten Sie doch bitte folgende Frage:
 

Wer ist für die Situation, in der Sie sich jetzt befinden, hauptsächlich verantwortlich? 

Na, wie lautet Ihre Antwort? Steht in der Antwort Ihr Name oder das Wort „Ich“ oder steht dort ein anderer Name? Wenn Ihre Antwort „Ich“ lautet beziehungsweise Ihr Name dort steht, dann haben Sie die Anlagen zu einem Lebensgestalter. Das heißt, Sie nehmen Ihr Leben eigenverantwortlich selbst in die Hand. Glückwunsch! 

Wenn ein anderer Name dort steht, dann zeigen Sie Neigungen zum Lebenskonsument. Sie verlassen sich in Ihrer Lebensgestaltung gerne auf andere. 

Lebensgestaltung funktioniert ohne und mit Karriere. Das Fundament der Lebensgestaltung setzt sich aus zwei Komponenten zusammen -  nämlich aus Gesundheit und Erfolg. Wenn Sie Karriere machen möchten, dann gesellt sich noch eine dritte Komponente dazu: der Wohlstand. Das Fundament der Karriere besteht aus Gesundheit, Erfolg und Wohlstand. 

In diesem Zusammenhang habe ich vor 25 Jahren begonnen, mit den alten Karrierewerten aufzuräumen. Klassisch wird unter Karriere der (kometenhafte) Aufstieg in Spitzenpositionen der Wirtschaft, der Politik, des Sports oder der Kunst verstanden. Damit verbunden ist ein exorbitanter Anstieg des persönlichen Einkommens – also, nur wenigen „Auserwählten“ vorbehalten.

 Ich habe Karriere für mich  neu definiert. Der gesamte Lebensweg eines Menschen ist Karriere – von der Geburt bis zum Tod. Auf diesem Lebensweg ist es notwendig Geld zu verdienen, um in einer sozialen Gemeinschaft leben beziehungsweise überleben zu können. Wer aber mehr als nur überleben möchte, der braucht ein Einkommen, das ihm ein Leben mit gehobenem Lebensstandard ermöglicht. Und ein solches Leben nennt man Wohlstand. Man muss den Cent nicht dreimal umdrehen, bevor man ihn einmal ausgibt. 

Wer aber Geld verdienen möchte, der muss etwas für andere tun. Wir müssen denjenigen dienen, die uns das Geld für unsere Dienste geben. Wenn wir aber im Wohlstand leben wollen, dann müssen wir mehr Geld verdienen, als nur das Notwendige, das wir zum Überleben brauchen. Das heißt, wir müssen Überdurchschnittliches leisten. Wir erbringen eine Leistung, die über dem Durchschnitt liegt. Wir bringen anderen Mensch so viel Nutzen, dass sie bereit sind, uns „viel“ Geld dafür zu bezahlen. Diese anspruchsvollen Anforderungen können wir erfüllen, indem wir uns in einer Organisation anstellen lassen oder indem wir diese Leistung als selbstständig Tätige erbringen. Überdurchschnittliches tun, heißt nicht, dass man Tag und Nacht arbeitet. Wer zu viel arbeitet, hat keine Zeit Karriere zu machen. 

Um Karriere zu machen, müssen wir Außerordentliches tun. Das heißt, unser Schaffen liegt außerhalb der üblichen Art und Weise wie man Geld verdient. Wer aber Außerordentliches tun möchte, braucht außerordentliche Fähigkeiten. Und jetzt die Überraschung – die hat fast jeder. 

Die erste Herausforderung ist die, seine außerordentlichen Fähigkeiten zu entdecken. Die zweite Herausforderung ist die, herauszufinden, wem wir mit unseren außerordentlichen Fähigkeiten dienen können. Die dritte Herausforderung liegt darin, festzustellen, ob diejenigen, die unsere Dienste in Anspruch nehmen, auch fähig und bereit dazu sind, sie entsprechend zu honorieren. 

Ob und wie wir diese drei Herausforderungen stemmen, hängt im Wesentlichen von drei Faktoren ab:

 

  1. Körper
  2. Seele und Gedanken
  3. Soziale Kompetenzen

 

Das sind die drei stabilen Säulen, die auf dem Fundament der Karriere stehen.     

 

Die Säule „Körper“

 

Hier spielen zwei Aspekte eine gewichtige Rolle:

 

  1. Ernährung
  2. Bewegung

 

In einem gesunden Körper wohnt auch ein gesunder Geist. Das wussten die alten Griechen schon sehr genau. 

Nur aus dem Blickwinkel der Ernährung sind wir theoretisch weit, aber praktisch hat unser Kulturkreis hier noch viel nachzuholen. Jüngste Untersuchungen und Berichte bestätigen immer wieder, dass wir zu fett, zu viel und zu salzig essen – alles körperliche Belastungsfaktoren, die das Leben verkürzen.
 

Unsere japanischen Vorbilder  

Wussten Sie, dass auf der Inselgruppe Okinawa mehr Hundertjährige wohnen, als anderswo auf der Welt? Wussten Sie auch, dass dahinter keine genetischen Ursachen stecken, sondern unter anderem körperliche Fitness?

 

Mehr als 30 %
der 3.400 Einwohner des Ortes Ogini sind älter als 65.

 

Der Mensch auf Okinawa isst viel Grünes, unter anderem die Bittergurke Goya, ein Allheilmittel und Jungbrunnen. 

Aus dem Blickwinkel der Bewegung gesehen, gilt: 70-80 % der Österreicher bewegen sich nicht – weder im Beruf noch in der Freizeit. Die Formel „Bewegung macht glücklich, und wer glücklich ist, ist auch schön“ ist in unserem Kulturkreis weniger bekannt als der Satz des Pythagoras.

 

Unsere japanischen Vorbilder  

In Asien hat die Bewegungslehre eine herausragende Stellung. Der durchschnittliche 90-jährige macht jeden Tag Gymnastik. Einfache Übungen aus dem Yoga, Tai Chi und Qi Gong, sowie auch Pilates sind täglich in Maßen praktiziert, völlig ausreichend, um seine langlebige Fitness zu erhalten. 

 

Die Säule der „Seele und Gedanken“ 

Du bist nicht nur das, was du isst, sondern auch das, was du denkst. 

Im Bereich der Spiritualität sind wir weit von dem Seelenfrieden entfernt, der sich durch das Gebet und in der Meditation äußert. Wir setzen uns in unserer Wettbewerbsgesellschaft viel zu sehr unter Druck. Wir neigen dazu, den Erfolg zum Ziel zu machen und das erzeugt Druck. Dauerdruck verkürzt das Leben. 

Unsere japanischen Vorbilder  

Der beziehungsweise die 90-jährige auf der Insel Okinawa gönnt sich täglich viel Ruhe und Kontemplation. Gelassenheit ergibt sich durch Meditation und durch einen gesunden Kontakt zu überirdischen Mächten. 

Gedanken prägen unsere innere Einstellung zu uns selbst und damit zu unserem Leben. Unser Selbstbewusstsein bestimmt sehr eindeutig, ob wir unsere Karriere selbst bestimmen oder ob andere für uns festlegen, ob wir Arbeit haben oder nicht; ob wir unsere Freiheit selbstverantwortlich und optimal nutzen oder ob wir Opfer sind. Selbstbewusstsein kann man entwickeln.

 

Unsere japanischen Vorbilder  

Eine gesunde Psyche ebnet den Weg, um über den Körperkontakt zu einem ausgeprägten Selbstbewusstsein zu kommen – sich berühren, sich pflegen, sich verwöhnen, sich selbst ganz bewusst wahrnehmen. 

Das Kernstück für eine gelungene Karriere ist die Erfüllung der persönlichen Lebensaufgabe. Haben Sie sich schon einmal gefragt, welche spezielle Aufgabe Sie auf dieser Erde erfüllen? Über welche besonderen Fähigkeiten verfügen Sie, mit denen Sie anderen Menschen etwas Gutes tun können? Einige sehr interessante Fragen, über die sich das Nachdenken lohnt. 

Was machen Sie besonders gerne und was können Sie besonders gut? Vielleicht können Sie Ihre besonderen Fähigkeiten zu Ihrem Beruf machen.

 

Unsere japanischen Vorbilder

 

Gleichgültig welche Position Sie in der Gesellschaft wahrnehmen, jeder Mensch, der etwas für andere tut, ist wertvoll. Die persönlichen Aufgaben und Ziele sind von traditionellen Karrierewerten abgekoppelt.

 

So denken unsere japanischen Vorbilder: 

Mit 70 bist du ein Kind, mit 80 ein Jugendlicher und mit 90, wenn dich deine Ahnen in den Himmel rufen, bitte sie zu warten bis du 100 bist.

   

Die Säule der „Sozialen Kompetenz“ 

Gemessen an den hohen Werten der sozialen Kompetenz sind wir in unserem Kulturkreis unterdurchschnittlich damit ausgestattet. Trennen und Betrügen gehören zur Tagesordnung unserer Lebensgemeinschaft. Eher das Trennende zu suchen als das Verbindende zu finden, bestimmt unseren Alltag. An uns selbst und anderen herummäkeln, zeugt von einem schwach ausgeprägten Selbstbewusstsein. 

In manchen Städten Westeuropas wurde 2008 jede zweite Ehe innerhalb der ersten zwei Jahre geschieden. Immer mehr Ehen gehen nach der Silberhochzeit zu Bruch. Unsere Konfliktfähigkeit lässt zu wünschen übrig. Anstatt Konflikte gemeinsam zu lösen, zerbrechen viele Beziehungen daran. Kinder, die in der Familie das Miteinander nicht lernen, gehen mit mangelnden sozialen Kompetenzen in das Erwachsenenleben. 

Wer in Wohlstand leben möchte, der muss Freude am Dienen haben. Wer seine Karriere auf Kosten der anderen machen will, wird bestenfalls Kurzfristerfolge feiern. Wir sind aufeinander angewiesen. Unser Glück hängt an der Wertschätzung durch andere. Selbstmotivation funktioniert nur, wenn wir anerkennende Resonanz von unseren Mitmenschen erhalten. Bereits in der Kindererziehung legen wir die Grundsteine für ein wertschätzendes Miteinander.

 

Unsere japanischen Vorbilder 

Auf Okinawa sind die Familienstrukturen intakt. Die Alten genießen ein hohes Ansehen, das sie sich allerdings durch Leistung und Fitness verdienen.

 

Durch Karriere ein langes Leben genießen 

Im Jahre 2008 fiel mir ein Bericht in die Hände, aus dem hervorging, dass Selbstständige im Durchschnitt deutlich älter werden, als in Abhängigkeit tätige Menschen. 

Ein selbstgesteuertes „Ich will leben“ macht sehr viel mehr Spaß als ein fremdgesteuertes „Ich muss leben“. Wer oft das Wörtchen muss bei allem, was er tut, in den Mund nimmt, führt ein eher fremdgesteuertes Leben. Ich muss arbeiten, ich muss lernen, ich muss meine Wohnung oder Haus in Ordnung halten. Hinter der Redewendung „ich muss“ steckt „ich will nicht“. 

Wenn ich die Arbeit, die ich gerade ausübe nicht will, nicht lernen will und mein Haus nicht in Ordnung halten will, was will ich dann – nichts tun? Nein, das will ich auch nicht! Und schon befindet man sich in einer Frustspirale, die einen kontinuierlich nach unten zieht. Um nicht zu verzweifeln, wird jetzt nach Ablenkung gesucht. Übermäßiges Essen, starker Alkoholkonsum, viele Zigaretten und unreflektierte Handlungen machen das Leben erträglicher. Psychologisch wird die Schuld bei anderen gesucht, die für meine unerfreuliche Lebenssituation verantwortlich gemacht werden. 

Selbstmitleid, Neid, Missgunst und Hilflosigkeit sind nur einige der ungesunden Folgen dieses Mangellebens. Diese negativen Lebensbegleiter haben einen gefährlichen Vorteil: sie gaukeln mir vor, dass andere meine Lebenssituation zu verantworten haben, deshalb kann und brauche ich nichts ändern. Doch diese passive Haltung reißt mich noch tiefer ins Unglück. Da andere nichts Entscheidendes für mich tun können, verbessert sich auch nicht viel an meiner Lebenssituation.

 Entscheidendes kann nur jeder Erwachsene für sich selbst tun. Wenn nun jemand sagt, er habe ja so oft den lieben Gott darum gebeten, ihm das Leben leichter und erfreulicher zu machen, dann kann ich nur sagen, dass das die falsche Bitte ist. Bitten Sie den lieben Gott lieber darum, Ihnen die Energien zu geben, damit Sie sich selbst Ihr Leben leichter und erfreulicher gestalten können.

 

Planen Sie Ihre Karriere, verwirklichen Sie Ihren Plan.

 

 

In fünf POWER-Schritten zum eigenen Karriereplan:

August 20, 2009 Geschrieben von | Karriere | , , , , , , , , , , , , , , , , | Hinterlasse einen Kommentar

Beruf: Lust oder Last?

   

Beruf – Lust oder Last?  
Arbeitsfrust Arbeitsfrust

 

Eine Aktuelle Umfrage, von dem Karriereportal Monster Worldwide durchgefüht, legt erschreckende Zahlen auf den Tisch.

1. Die meisten Menschen mögen ihren Beruf nicht!

    Aussage 1: “Ich würde etwas komplett anderes machen”:
      54% aller befragten ÖsterreicherInnen
      51%  aller befragten Deutschen
      51%  aller befragten Schweizer

2. Einige würden gerne korrigieren! 

     Aussage 2: “Gleiche Richtung, aber zielgerichtetere Ausbildung”:
      27% Österreich
      28% Deutschland
      29% Schweiz

3. Nur Wenige lieben ihren Job!

     Aussage 3: “Auf jeden Fall, ich liebe meinen Job”:
      19% Österreich
      21% Deutschland
      20% Schweiz                                          Quelle: Monster Worldwide

 

Wenn man dabei bedenkt, dass wir ca. zwei Drittel unserer Lebenszeit mit unserer Arbeit verbringen, dann sollte man sich überlegen, ob man auf jeden Fall etwas daran ändern sollte, wenn einem der Job nicht gefällt.

Wenn diese Umfrage auch nicht ganz repräsentativ ist, so ist das Ergebnis auf jeden Fall ein Indikator. Doch es stellt sich die Frage:”Wie kann und soll ich etwas an meiner Situation ändern?” Darauf kann ich nur antworten, was ich tun würde und was ich auch getan habe; ich habe mir einen Karriereplan erstellt.

Herzliche Grüße

Norbert Freund

August 15, 2009 Geschrieben von | Karriere | , , , , , | Hinterlasse einen Kommentar

Karriere statt Krise!

 

Was ist Karriere? Der Lebensweg fließt wie Wasser, ob wir etwas selbst daran tun oder nicht. Die Zeit fließt wie ein Fluss vor sich hin; sie bahnt sich ihr Bett und am Ende unseres Lebens landen wir an einem Platz. Irgendwo landen wir auf jeden Fall und irgendwo endet unser Weg, ob uns das Ziel passt oder nicht, danach werden wir nicht gefragt.

Ist es eigentlich möglich seinen Weg bzw. seinen Lebensweg mitzubestimmen? Ja, es ist möglich. Zwar nicht zu 100 %, doch zu einem beträchtlichen Anteil. Wir leben in einer Gesellschaft, wo wir nicht jeden Tag um unser Essen und um unser Dach über den Kopf bangen müssen. Wir leben in einem unvorstellbaren finanziellen Reichtum. Dennoch gibt es immer mehr unzufriedene Menschen. Obwohl genug zu Essen da ist, sterben im Jahr 200 Kinder in Österreich an Essstörungen. Jetzt werden vielleicht einige sagen, ich verdiene doch nur 1000 € im Monat, was ist das schon? Das ist verdammt viel Geld. Die meisten Menschen auf dieser Erde hungern; sie wagen es nicht mal von einem Einkommen von 1000 € im Monat zu träumen. Sie kämpfen jeden Tag um ihr Essen und Trinken – und von einem menschenwürdigen Dach über dem Kopf kann keine Rede sein. Wie reich sind wir doch hier in Österreich. Wir haben Wasser im Überfluss, man kann das Wasser, das aus den Wasserhähnen kommt direkt trinken – das ist fast so wie im Schlaraffenland.

Und dennoch breitet sich in unserem Kulturkreis eine große Unzufriedenheit aus. Wir haben Zugriff auf Unmengen von Informationen auf der ganzen Welt. Trotzdem greift die Krankheit Depression immer stärker um sich. In unserem Kulturkreis ist sie statistisch gesehen die zweithäufigste Krankheit nach der Grippe. Wir verfügen über ein einzigartiges Bildungs- und Schulsystem, das uns mit geistigen Ressourcen ausstattet, die es uns ermöglichen unser Leben selbst mit zu steuern. Wir verfügen auf allen Gebieten über wissenschaftliche Erkenntnisse, die uns in die Lage versetzen mehr aus unserem Leben herauszuholen. Wir haben heute Zugriff auf Ressourcen, die unseren Großeltern noch nicht einmal zur Verfügung standen. Wohl gemerkt – wir haben kostenlosen Zugriff auf diese Ressourcen.

Wir verfügen über einen ungeheuer großen Spielraum an persönlicher Freiheit – und trotzdem steigt der Konsum von Suchtmitteln. Suchtmittel, die die persönliche Freiheit wieder drastisch einschränken, weil sie gnadenlos abhängig machen. Haben wir es in diesem Schlaraffenland verlernt, mit Krisen umzugehen? Haben wir es darüber hinaus verlernt, mit negativen Dingen so umzugehen, dass wir sie nicht so nahe an uns herankommen lassen? Doch was ist eine Krise? Das Wort kommt aus dem altgriechischen: krísis und bedeutet in etwa Meinung, Beurteilung, Entscheidung. Als Krise bezeichnet man eine problematische, mit einem Wendepunkt verknüpfte Entscheidungssituation. Was bedeutet hier problematisch? Problematisch bedeutet, dass eine Krisensituation schlecht für uns ausgehen könnte und das wäre dann eine Katastrophe. Was ist eine Katastrophe? Katastrophe bedeutet soviel wie Niedergang. Nimmt eine Krise also einen dauerhaften negativen Verlauf, dann besteht die Gefahr, dass sie in einer Katastrophe endet. 

Nicht jede Krise kündigt eine Katastrophe an – es sei denn, wir lassen es so weit kommen. Wir Menschen besitzen ein äußerst leistungsfähiges Gehirn. Wir haben die Fähigkeit zu entscheiden, wie wir eine Krise sehen möchten – als Chance oder als Bedrohung. Wie oft stehen wir in unserem Leben an Wendepunkten? Fast jeder Lebensabschnitt eines Menschen ist ein Wendepunkt; vom Kind zum Jugendlichen, vom Jugendlichen zum Erwachsenen und vom Erwachsenen zum weisen Menschen. Jeder Wendepunkt bietet eine Chance an, sich weiterzuentwickeln. Wer krampfhaft an Vergangenem und Bestehenden festhält, beraubt sich der Chance sich weiterzuentwickeln. Wer sich gegen eine Krise stemmt, der programmiert einen negativen Verlauf vor. 

Was haben diese Gedanken mit Karriere zu tun? Sehr viel, denn unser gesamter Lebensweg – von der Geburt bis zum Tode – ist Karriere. Karriere ist der Auftrag, unserer Berufung zu folgen, unsere Fähigkeiten und Fertigkeiten so einzusetzen, dass sie der Allgemeinheit Nutzen bringen. Dafür bekommen wir dann eine Belohnung, Geld, Anerkennung, Auszeichnungen und Selbstverwirklichung. Wenn wir Menschen glücklich sein wollen, dann sind wir auf die Anerkennung anderer angewiesen; so wie andere wiederum darauf angewiesen sind, von uns Anerkennung zu bekommen. Damit ist ein erfolgreiches Leben von dem ausgeglichenen Wechselspiel des Gebens und des Nehmens geprägt. Wobei Geben seliger denn Nehmen ist. 

Karriere hat ein klares Ziel: Uns mit unseren Fähigkeiten und unserem Know-how einen Weg in den Wohlstand zu bahnen. Karriereplanung beschreibt die Strategie und Taktik, den richtigen Weg für uns zu finden, um uns auf ein Ziel hin zu bewegen, das wir selbst gewählt haben. Wenn Sie also (Ihre) Karriere machen wollen, dann ist ein Karriereplan ungeheuer hilfreich. Zum einen sichert er den Erfolg ab und zum anderen verkürzt er den Weg zum Ziel. Mit einem Karriereplan verbringen Sie weniger Zeiten der zufälligen Suche nach einem geeigneten Weg zu einem unklaren Ziel. So wie ich es gemacht habe: Ich habe viele Jahre meines Lebens mit meiner “verzweifelten “Suche nach einem geeigneten Ziel für mich verbracht. Ich habe meine wesentlichen Karriereziele bis jetzt bestens erreicht und wenn ich die Schritte festhalte, die letztendlich zu meinem Erfolg geführt haben, dann bleiben nur wenige zielführende Schritte übrig; der Rest ist Verzettelung.

Diese zielführenden Schritte habe ich in meinem eBook “Wohlstand durch Karriere” festgehalten. Die Leserin und der Leser werden Schritt für Schritt zu ihrem persönlichen Karriereplan geführt. Sind Sie für Karriere seelisch gerüstet? Die seelische Ausrüstung besteht aus vier Komponenten:

1. Grundsätzliche Lebenseinstellung

2. Ihr Selbstwertgefühl

3. Eine gute Portion Gelassenheit

4. Eine stabile seelische Grundausrüstung 

1. Grundsätzliche Lebenseinstellung

Welche Lebensstrategie ziehen Sie vor?

1. Leistung geben und dafür Leistung bekommen.

2. Andere bitten, dir etwas zu geben, ohne dass sie von dir etwas bekommen.

3. Dir einfach zu nehmen was du brauchst, ohne den anderen zu fragen und ohne

dem anderen etwas zu geben. 

Auflösung

1. Die erste Strategie ist die der Erfolgreichen.

2. Die zweite Alternative ist der Weg des Bettlers.

3. Die dritte Möglichkeit ist der Weg des Diebes. 

Wenn die erste Strategie die Ihre ist, dann haben Sie den Punkt „Grundsätzliche Lebenseinstellung“ voll erfüllt.

  

2. Ihr Selbstwertgefühl

Karriereplanung kann Ihr Selbstwertgefühl steigern. Im Prinzip steht das Selbstwertgefühl auf drei Säulen:

A) Berufliche Tätigkeit

B) Gesamte Form der persönlichen Beziehungen zu anderen Menschen

C) Es sich wert sein, Entscheidungen für sich zutreffen

A) Karriereplanung kann Ihnen helfen, eine berufliche Tätigkeit zu finden, die Sie mit einer großen Zufriedenheit erfüllt. Wenn Sie so eine Berufung schon gefunden haben, dann kann Karriereplanung Ihnen dabei helfen, in verantwortungsvollere Positionen zu gelangen.

B) Sei nett zu den Menschen aber konsequent in der Sache, ist eine grundsätzliche Voraussetzung für gute Beziehungen. Erfreuliche Beziehungen bereichern das Leben. Wenn Ihnen jemand mit Freundlichkeit begegnet, dann antworten Sie mit Freundlichkeit. Wenn Sie jemandem begegnen, den Sie noch nicht kennen, dann bieten Sie ihm Freundlichkeit an. Wenn jemand unfreundlich zu Ihnen ist, dann antworten Sie nicht mit Freundlichkeit, sondern zeigen Sie ihm Ihre Grenzen.

C.) Sind Sie sich es wert, Entscheidungen für sich zu treffen? Oder vertreten Sie die Auffassung, das schaffe ich ja nie, für Karriere bin ich nicht genug begabt, Karriere ist nur etwas für besondere Persönlichkeiten, usw.? Jeder Mensch ist eine einzigartige und damit auch besondere Persönlichkeit und damit berechtigt Karriere zu machen.

Sie sollten von allen drei Säulen etwas haben, ansonsten wankt Ihr Selbstwertgefühl.

 

3. Eine gute Portion Gelassenheit

Haben Sie die Fähigkeit Gelassenheit zu erzeugen oder geraten Sie gleich in jeder bedrohlichen Situation in eine persönliche Krise? Gelassenheit hat nichts mit Trägheit zu tun. Sie ist die Fähigkeit Fakten objektiv zu betrachten, zu reflektieren und Entscheidungen zu treffen. Es gibt drei Formen von Entscheidungen:

1. Gute Entscheidungen

2. Schlechte Entscheidungen = revidieren und besser machen

3. Gar keine Entscheidungen = das sind die schlimmsten Entscheidungen

Also, Karriere ist nichts für träge Persönlichkeiten. Gelassenheit hilft Ihnen dabei, dass aus aktiv sein kein Aktionismus wird.

 

4. Eine stabile seelische Grundausrüstung

Sie besteht aus drei Komponenten:

1. Der Glaube an die eigenen Fähigkeiten

2. Das Vertrauen in die Mitmenschen

3. Der Glaube an das gute Schicksal

Sind Sie der Auffassung, dass Sie Ihre Aufgaben und Probleme im Leben mit eigener Kraft lösen können? Sollten Sie einmal nicht alleine zurechtkommen: Gibt es Menschen in Ihrem Umfeld, die Ihnen dann helfen können? Wenn das auch nicht gehen sollte: haben Sie Vertrauen in höhere Mächte, die Ihnen zur Seite stehen? Wenn Ihnen diese drei Ressourcen zur Verfügung stehen, dann haben Sie eine gute seelische Grundausrüstung, um Karriere zu machen.

 

Karriere anstatt Krise

Wenn Krise Wendepunkt, Beurteilung und Entscheidung bedeutet, dann ist der Startpunkt einer jeden Karriere eine gewisse Krisensituation. Die 1000 € im Monat stehen stellvertretend für all diejenigen, die der Meinung sind, dass sie zu wenig verdienen. Sie haben also eine Krise mit ihrem Einkommen. Wenn Sie also mehr verdienen wollen, was sind Sie dann bereit dafür zu tun? Der Verdienst ist also die Belohnung, für etwas was man für andere getan hat. Somit kommt zuerst die Leistung, dann das Geld. Was sind Sie bereit zu leisten für mehr Geld?

Wenn Ihnen Ihre Arbeit keinen Spaß macht, dann sollten Sie auch nicht an mehr Geld denken. Das Geld ist die Belohnung für das Gute, das Sie anderen gegeben haben. Deshalb sollten Sie zuerst nach einer Aufgabe und Herausforderung suchen, die Ihnen Spaß macht. Und dabei hilft Ihnen die Karriereplanung. Zum Wohlstand gehören drei Dinge:

1. Gesundheit

2. Erfolg

3. Genug Geld

Die Gesundheit ist das Fundament für Freude am Leben. Vor dem Geld kommt der Erfolg. Machen Sie sich aber nie den Erfolg zum Ziel. Machen Sie sich auch nie das Geld zum Ziel. Machen Sie sich den Nutzen, den Sie anderen stiften zum Ziel, dann kommen der Erfolg und das Geld als logische Folge davon selbst.

Karriere schützt vor Krise – warum? Weil Sie selbst steuern, weil Sie es in der Hand haben, wie es Ihnen geht. Sie haben es deshalb in der Hand, weil Sie es in die Hand genommen haben. Wer selbst steuert, ist weniger krisenanfällig.

August 13, 2009 Geschrieben von | Karriere | , , , , , , | Hinterlasse einen Kommentar

   

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