Lektionen der Selbständigkeit: Krisenfest durch Selbständigkeit
Die 12 Schritte in die persönliche und wirtschaftliche Freiheit.
In diesem Jahr feiere ich meinen 20 jähriges Jubiläum als Selbstständiger. Im Jahre 1989 habe ich mein Unternehmen mitten in eine Rezession hinein gegründet. Wirtschaftliche Krisen habe ich schon einige erlebt, jedoch betroffen war ich nie. In diesem Artikel berichte ich darüber wie man ein krisenfestes Unternehmen gründet und langfristig erfolgreich leitet.
Ich habe mich schon oft gefragt, was ich richtig gemacht habe, um meinen Wohlstand langfristig zu erhalten. Und hier sind meine Erkenntnisse.
Um diese Erkenntnisse so systematisch zusammenstellen zu können, habe ich Jahre gebraucht.Vielleicht helfen meine Tipps Ihnen, den Weg in die Selbstständigkeit zu verkürzen.
Schritt 1: Der Drang nach Freiheit
Haben Sie auch das Gefühl Sie können etwas, womit sie sich Selbstständig machen könnten? Oder haben Sie eine innovative Produkt oder Dienstleistungsidee, die auf ihre Verwirklichung wartet?
Haben Sie es auch satt ständig in Abhängigkeit zu arbeiten, festen Dienstzeiten folgen zu müssen, und sich immer wieder Vorschriften machen lassen zu müssen? Kommt Ihnen als Angestellter oder Arbeiter oft der Gedanke, dass Sie das was Sie jetzt in Abhängigkeit tun, selbstständig besser machen könnten? Dann ist es jetzt so weit sich mit der Alternative der Selbstständigkeit und Freiheit auseinanderzusetzen.
Schritt 2: Schaffen Sie sich eine einzigartige Vision
Machen Sie sich immer wieder ein Bild von der Selbstständigkeit. Was sie tun werden, wie Ihr Tagesablauf sein wird, wie Ihr Erfolg aussieht und wie schön es sein wird, sein eigener Herr bzw. seine eigene Herrin zu sein.
Überlegen Sie sich auch, was Sie sich jetzt leisten können, wenn sie selbstständig sind, was sie sich als Angestellter bisher nicht leisten konnten.
Schritt 3: Die Perspektive
Nehmen Sie sich Zeit. Die Entscheidung sich selbstständig zu machen, ist ein Weg und keine Flucht. Überstürzen Sie nichts. Setzen Sie sich immer wieder mit Schritt eins und zwei auseinander.
Sehen Sie die Möglichkeit sich selbstständig zu machen zunächst als Perspektive. Entwickeln sie ein Gefühl dafür, wann die Zeit reif ist, den Weg in die Selbstständigkeit zu gehen. Perspektiven schaffen Motivation und mildern Existenzängste.
Ich habe drei Jahre gebraucht, bis ich die endgültige Entscheidung für die Selbstständigkeit getroffen habe.
Schritt 4: Funktion vor Produkt
Beantworten Sie unbedingt die Frage: „Welche Funktion möchte ich in der Gesellschaft als Unternehmer beziehungsweise Unternehmerin erfüllen?“ Dieser Schritt ist für die Krisenfestigkeit sehr wichtig. Es gibt einen biokybernetische Grundregel, die besagt: „Produkte sind beliebig austauschbar – Funktionen sind beständiger.“
Mein Beispiel:
Ich biete mit meinem Unternehmen Dienstleistungen in der Unternehmensberatung und im Business-Training an. Doch Beratungsleistungen und Trainings sind austauschbare Produkte. Deshalb habe ich mir lange Gedanken darüber gemacht, welche Funktion ich im Markt erfüllen möchte. Dabei ist die folgende Erkenntnis gereift: „Ich helfe meinen Kunden, ihre erfolgskritischen Geschäftsaufgaben zu optimieren und zu professionalisieren.“ Nun gibt es aber tausende von Geschäftsaufgaben und es ist fast ein Ding der Unmöglichkeit alle Aufgaben, die es gibt so topfit zu beherrschen, dass man anderen sagen kann, wie sie es besser machen könnten. Also beschloss ich, mein Anliegen noch stärker zu konkretisieren.
Dabei habe ich mir die Frage gestellt: „Was kann ich am besten und was tue ich am liebsten?“ Da habe ich aufgrund meiner Ausbildungen, Erfahrungen und Interessen folgende Konkretisierung vorgenommen: „Wir entwickeln und verbessern Verhaltensweisen und Haltungen im Business.“
Sofort taucht die Frage auf: „Mit welchem Ziel soll das geschehen? Warum sollen meine Kunden ihre Verhaltensweisen und Haltungen professionalisieren?“ Hier kommt die Antwort: „Damit Unternehmen auf Dauer erfolgreich sind und MitarbeiterInnen ihren Arbeitsplatz sichern.“ Und damit haben wir den Nutzen: „Mache andere erfolgreich, dann werde auch ich erfolgreich sein!“
Da Verhaltensverbesserungen und Haltungstraining Lernprozesse sind, liegt es nahe, den Kunden Trainings- und Beratungsprogramme zu bieten, die ihnen das Lernen erleichtern.
Schritt 5: Definiere dein Einkommen
Das habe ich in drei Schritten getan:
1. Was muss ich monatlich unbedingt verdienen, um meinen Lebensunterhalt bestreiten zu können?
2. Was möchte ich auf Dauer verdienen, um meinen Wohlstand zu sichern?
3. Wo liegt meine Einkommensobergrenze, mit der ich zufrieden bin, wenn ich einmal besonders viel einnehme?
Ein fiktives Beispiel:
zu 1.) 1.500 € monatlich (Diesen Betrag habe ich mit einer Haushaltsrechnung ermittelt. Wer das nicht selbst kann? Das machen die meisten Hausbanken gratis.)
zu 2.) 4.500 € monatlich (Hier verdient man mehr als man zum Leben braucht. Man kann sich auch etwas leisten, was einem Spaß macht und was man nicht unbedingt zum Leben braucht.)
zu 3.) 10.000 € monatlich. (Diese Grenze schützt vor der gefährlichen Gier. Irgendwann kommt der Zeitpunkt, wo das Unternehmen so viel Umsatz macht, dass es verlockend ist, ordentlich in die volle Kasse zu greifen. Diese Obergrenze bewahrt den Unternehmer vor Leichtsinn.)
Schritt 5: Ermittle zuerst die erfolgversprechendste Zielgruppe.
Hier gilt es eine einfache Frage zu beantworten: „Wer braucht mein Produkt, meine Idee, meine Dienstleistungen? Wer ist bereit mir Geld
dafür zu bezahlen?“ Testen Sie Ihr Vorhaben. Stellen Sie Ihre Geschäftsidee Ihren Freunden, Bekannten, Personen Ihres Vertrauens vor. Hören Sie zu was sie dazu sagen.
Gibt es ein bereits etabliertes Unternehmen, dass so etwas ähnliches schon anbietet? Mit welchem Erfolg, wer sind die Abnehmer? Entwickeln Sie ein Gefühl dafür, ob Sie mit Ihrer Begeisterung auch andere anstecken können.
Kümmern Sie sich nicht zuerst um mögliche öffentliche Förderungen, sondern vor allem darum, wer Ihre Kunden sein werden.
Schritt 6: Gib dem Kaiser, was des Kaisers ist
Erstellen Sie drei Businesspläne. Für wen? Für Ihre Bank zum Beispiel. Wieso drei Versionen?
a) Eine optimistische Variante
b) Eine realistische Variante
c) Eine pessimistische Variante
Wenn Sie einen Geldgeber brauchen, dann hilft Ihnen der Businessplan, Ihre Bank von Ihrem Vorhaben zu überzeugen. Ihnen hilft er, das Geschäft realistischer einzuschätzen. Der Businessplan kann nicht Ihren Erfolg garantieren.
Wenn Sie Ihren Umsatz planen, dann sollten Sie beachten, dass Umsatz nicht gleich Gewinn ist. Legen Sie immer genug Geld für das Finanzamt, die Sozialversicherung und für Ihre Vorsorge zurück. Wenn ich alle Geschäftsausgaben getätigt habe, dann lege ich von meinem Einkommen ca. 50% für derartige Zwecke zurück. Geben Sie den Behörden, was gesetzlich vorgeschrieben ist und hüten Sie sich davor, z.B. das Finanzamt zu betrügen. Wenn Sie also 4.900 € Netto verdienen möchten, dann sollten Sie mindestens 10.000 € Brutto verdienen.
Übrigens gibt es kostenlose Vorlagen für die Erstellung von Businessplänen bei Industrie- und Handelskammern, Wirtschaftskammern und auch manche Banken bieten gratis Konzepte an.
Schritt 7: Bescheidenheit ist eine Zier
Beginnen Sie Ihr Business möglichst schuldenfrei. Überlegen Sie sich, wie Sie mit dem geringsten Fremdkapitalaufwand am meisten erreichen. Wenn möglich, dann finden Sie für sich ein Geschäftsfeld bei dem der Fremdkapitalbedarf möglichst gering ist.
Mein Beispiel:
Im Beratungs- und Trainingsgeschäft brauche ich ein kleines Büro, einen PC mit Internetanschluss, ein Faxgerät, ein Telefon, Trainingsmaterial und -geräte und ein kleines Auto. Eigene Seminarräume brauche ich nicht zu unterhalten, weil ich die Infrastruktur des Marktes (Seminarhotels) nutze.
Also, relativ überschaubare Investitionen.
Machen Sie sich auf ein bis zwei Jahre Durststrecke gefasst. Sie sollten soviel Eigenkapital besitzen, dass Sie diese saure Gurken-Zeit überbrücken können.
Legen Sie sich einen guten Steuerberater zu, der Sie in Finanzfragen kompetent berät.
Schritt 8: Formulieren Sie Ihre Unternehmensstrategie schriftlich
Schaffen Sie sich ein begeisterndes Mindsetting. Legen Sie Ihre Unternehmensidee schriftlich nieder. Was ist an Ihrer Idee so toll? Wer sind Ihre Kunden? Welchen Nutzen stiften Sie mit Ihrem Vorhaben? Welche Rolle spielt Ihr Unternehmen in der Gesellschaft? Möchten sie auch Arbeitsplätze damit schaffen? Was unterscheidet Sie vom Mitbewerb? Wo steht Ihr Unternehmen in 2, 5 und 10 Jahren? Was sind die erfolgsversprechendsten Aktivitäten, die zu Ihren Zielen führen? Fügen Sie Ihren Businessplan in das Papier ein.
Wenn noch nicht geschehen, dann eigenen Sie sich betriebswirtschaftliches Know how an. Sie sollten die Anatomie einer Bilanz und Gewinn- und Verlustrechnung, sowie die wichtigsten Erfolgskennzahlen Ihrer Branche kennen.
Schritt 9: Prüfen Sie, ob Sie alle Voraussetzungen erfüllen
Brauchen Sie für Ihre Geschäftsidee bestimmte Gewerbeberechtigungen? Wie kommen Sie da heran? Welche Voraussetzungen müssen Sie noch schaffen, um die Genehmigung zu erhalten? Welche Kosten fallen dafür an?
Industrie- und Handelskammern sowie Wirtschaftskammern beraten Sie gerne, meistens gratis.
Schritt 10: Inszenieren Sie sich selbst
Als was treten Sie auf, als Bittsteller, der unbedingt Aufträge braucht, um überleben zu können oder als Unternehmer, der selbstbewusst und stolz überall seine Leistungen präsentiert.
Denken Sie immer daran, dass Selbstständigkeit reine Selbstorganisation ist. Das Freiheit ein kalkulierbares Risiko mit einschließt und das Sie nichts geschenkt bekommen. Wollen Sie auch nicht, weil Sie stolz darauf sein werden, was Sie mit Ihren eigenen Händen in ihrem Leben geschafft haben.
Schritt 11: Schaffen Sie sich Vertriebskanäle
Wie vermarkten Sie sich? Wie erfährt Ihre Zielgruppe von Ihnen? Die beste Idee nützt niemandem, wenn sie nicht verkauft wird. Wie können Sie mit geringstem finanziellen Aufwand die größte Wirkung im Markt erreichen?
Eine eigene Homepage sollten Sie auf jeden Fall besitzen. Prüfen Sie kostengünstige Werbemöglichkeiten im Internet. Überlegen Sie sich, wie Sie direkt an Kunden herantreten können, um Ihr Produkt oder Ihre Dienstleistungen anzubieten. Prüfen Sie, inwieweit Mailings Ihren Verkauf ankurbeln können.
Schritt 12: Lernen Sie teilen
Wenn Ihr Geschäft anfängt zu boomen, dann sollten Sie unverzüglich eine zukunftsweisende Entscheidung treffen – ob Sie allein weiter machen wollen oder ob Sie MitarbeiterInnen brauchen. Wenn Sie Menschen einstellen, dann wird Ihr Vorhaben zum Unternehmen.
Teilen Sie Ihre Arbeit mit anderen. Lassen Sie Menschen, die Sie dabei unterstützen erfolgreich zu sein, an Ihrem Verdienst teilhaben. Machen Sie nicht alles alleine. Arbeiten Sie nicht rund um die Uhr. Selbständigkeit ist auch Lebensqualität. Freuen Sie sich darüber, dass Sie mit Ihrer Arbeit auch anderen Arbeit geben.
Geld ist eine wunderbare Wohlstands-Grundlage. Es macht aber allein langfristig nicht glücklich. Vergessen Sie vor lauter Arbeit und Begeisterung nicht, dass Sie auch Liebe brauchen. Denn diese können Sie im Wohlstand besonders gut genießen.
Lektionen der Selbständigkeit: Denkfallen und wie man sie vermeidet…
Lektionen der Selbstständigkeit
Seit 20 Jahren bin ich selbstständig und habe aus einem Einmannbetrieb ein Unternehmen gemacht.
Die Freiheit, die ich als Selbstständiger genieße, schmeckt süß. Ich bin mein eigener Herr, niemand schreibt mir vor wann ich was zu tun habe. Außerdem brauche ich nur vor mir selbst über meine Handlungen Rechenschaft ablegen. Gleichgültig wie alt ich bin, niemand kann mir die Kündigung aussprechen. Ganz alleine ich bestimme wie lange ich arbeiten möchte.
Und genau in diesem süßen Freiraum, den ich genieße, liegen die Fallstricke der Selbstständigkeit. Wenn man sich in ihnen verhaspelt, dann ist der Niedergang vorprogrammiert.
Folgende Formulierungen sind gefährlich:
Niemand
Ich selbst
Ganz alleine
Rechenschaft
Ich bestimme
Wann ist was zu tun?
Niemand
Niemand ist mehr da, der mir kostenlos Feedback gibt, der mich berät.
Unsicherheit: Woher weiß ich, dass mein Vorhaben glücken wird? Wer sagt mir ehrlich, dass es funktionieren wird?
Ich selbst
Da niemand mehr da ist, bin ich für mich selbst verantwortlich. Keiner kann mir sagen, wo es mit mir hingeht.
Unsicherheit: Freiheit verträgt sich mit Sicherheit nicht gut. Wer gibt mir existenzielle Sicherheit?
Ganz alleine
Jetzt bin ich ganz alleine. Es ist niemand mehr in der Nähe, den ich anjammern kann. Keiner, der mir hilfreichen Trost spendet. Wer isst mit mir zu Mittag? Mit wem rede ich in der Kaffeepause?
Unsicherheit: Das Gefühl der Einsamkeit drängt sich vor. Unterdrücken bringt nichts; es drängt immer wieder nach oben.
Rechenschaft
Selbstkritik statt Fremdkritik. Der Markt ist eine träge Masse. Wer trägt die Schuld, wenn ich keine Aufträge bekomme? Wie gehe ich damit um, wenn ich darauf komme, dass ich das Richtige zum falschen Zeitpunkt tue oder das Falsche zum richtigen Zeitpunkt mache?
Unsicherheit: Wie stark kann ich mir selbst vertrauen? Glaube ich wirklich an das, was ich da mache?
Ich bestimme
Keine Entscheidung bleibt mir erspart. Niemand ist da, der mir knifflige Entscheidungen abnimmt. Wer sagt mir, ob ich richtig oder falsch entscheide? Niemand mehr kostenlos.
Unsicherheit: Bin ich ein entschlussfreudiger Mensch? Belasten mich Entscheidungen? Kann ich nachts noch ruhig schlafen?
Wann ist was zu tun?
Toll, jetzt kann ich morgens so lange im Bett bleiben wie ich will! Sofort meldet sich die innere Stimme: “Wenn du dich nicht drehst, dann dreht sich gar nichts. Wenn du nicht aufstehst, dann passiert nichts und nichts geht weiter!”
Unsicherheit: Bin ich wirklich so frei? Lege ich mir jetzt selbst den Druck auf? Ohne Geld, kein Genuss. Womit fange ich an? Wie finde ich die richtigen Prioritäten?
Diese Fallstricke haben eines gemeinsam: sie sind alle seelischen Ursprungs.
Welche Lektionen muss die Unternehmerseele lernen, damit sie nicht untergeht?
1. Viel Mut
Jetzt heißt es, die Siegerpose einzunehmen. Ein Sieger wählt den Weg nach vorne. Er hat den Mut, ein kalkulierbares Risiko einzugehen. Ein Sieger hat das Vertrauen in sich selbst und weiß, dass der Sieg gute Chancen hat
2. Ängste überwinden
Auch wenn in den ersten zwei Jahren Schmalhans Küchenmeister angesagt ist, dann heißt es, einen kühlen Kopf bewahren. Denn nur wer einen kühlen Kopf bewahrt weiß, wann das Richtige zu tun ist. Bescheidenheit ist immer angesagt. Wahrscheinlich verdienen Sie am Anfang weniger als in Ihrem alten Job. Hängt Ihr Selbstvertrauen hauptsächlich vom Geld ab? Dann haben Sie denkbar schlechte Karten. Vielleicht machen Sie sogar Schulden, um vom Start weg viel Geld in der Tasche zu haben. Das steigert wiederum die Angst.
3. Volle Selbstverantwortung
Im Kampf um Aufträge ist der Selbstständige völlig auf sich selbst gestellt. Er kann sich nicht passiv verhalten und dann erwarten, dass die Aufträge von alleine eintrudeln. Er muss sich eine Strategie, eine Marktoffensive überlegen und diese dann konsequent durchziehen.
4. Strategisch denken
Das strategische Denken ist das Schwert des Unternehmers. Wild in den Markt zu rennen ist keine gute Strategie im Kampf um Aufträge. Es gilt vielmehr seine Marktchancen genau auszuloten und dann eine passende Taktik zu wählen.
5. Konsequent handeln
Wenn Sie sich für die Selbstständigkeit entschieden haben, muss dieses Vorhaben konsequent durchgezogen werden. Andernfalls hat dieses Vorhaben keine Chance.
6. Konzentration auf Ziele
In der Selbstständigkeit ist die volle Konzentration auf Ziele unumgänglich. Schließlich wollen Sie bald Ihre Einkommenssituation verbessern und dafür brauchen Sie ein gutes Timing.
7. Selbstdisziplin
Wer bei den ersten Niederlagen den Mut verliert, sollte sich in Selbstdisziplin üben. Auch Rom wurde nicht an einem Tag erbaut. Niederlagen sind Grenzen, an die Sie der Markt herangeführt. Daran können Sie sich entwickeln. In diesen Situationen lernen Sie das Wertvollste.
8. Respekt
In der Selbstständigkeit geht es darum, den Mitbewerber genau zu beobachten und einzuschätzen. Wer denkt, das nicht nötig zu haben, wird zwangsläufig scheitern.
9. Konfliktmanagement
In Konfliktsituationen handeln die meisten Menschen nach eingefahrenen Mustern. Der Unternehmer sucht weitere Handlungsmöglichkeiten, um neue Win-win-Situationen herzustellen.
10. Effektivität und Effizienz
Tue das Wichtige, delegiere das weniger Wichtige und unterlasse es Unwichtiges zu tun. Es hilft nichts in einen blinden Aktionismus zu verfallen. Gute Planung verhindert Verzettelung.
Diese seelischen Lektionen zu lernen, ist genauso wichtig wie ein ausgeklügelter Businessplan. Diese Lektionen sind ebenso wichtig, wie die einzigartige Idee, die mich zum Unternehmer macht.
Selbstständigkeit ist kein normaler Job, den man übernimmt. Sie ist vielmehr ein Stück Lebensweg, für den man sich entscheidet. Ich danke für Ihre Aufmerksamkeit.
Herzliche Grüße
Norbert Freund
