Erfolgreiches Stressmanagement und Burnout-Prävention
Psychische Krankheiten wie Angstzustände, Depressionen und Burnout nehmen drastisch zu. Laut jüngsten Schätzungen, leiden 44% der Erwerbstätigen unter erhöhter nervlicher Belastung.
Wenn Burnout auch nicht die häufigste Ursache für Krankenstände ist, so führt er aber mit Abstand zu den längsten krankheitsbedingten Fehlzeiten. Hier ist also Vorbeugen besser als Heilen angesagt. Doch wie kann man wirkungsvoll gegen Burnout Vorbeugen? Merkt doch der/die Betroffene meistens selbst gar nicht, dass man sich auf dem Weg in den Burnout befindet.
In den letzten Wochen und Monaten halte ich im erhöhten Maße Seminare zu diesem brisanten Thema. Auch die Zahl meiner Stress-Coaching Klienten nimmt in der letzten Zeit rapide zu. Das hat mich dazu veranlasst eine eigene Web-Seite zu dieser Zeiterscheinung zu veröffentlichen. Wer möchte, kann sie sich direkt von hier aus ansehen:
Endlich frei von Angst und Stress
Wege zur persönlichen Konflikt und Stressbewältigung – 5. Sich selbst nicht attraktiv finden.
| 5. Ich gefalle mir so wie ich bin. |
• Achtung Schönheitsfalle
> Die Schönheitsideale unserer Kultur sind nur die halbe Wahrheit.
> Gefallen ist schön.
> Schönheit kommt von innen.
• Stärke täglich dein Selbstwertgefühl
> Genieße Erfolge.
> Belohne dich selbst.
> Setze auf deine Stärken.
• Du bist immer schön und liebenswert
> Wenn du etwas nicht schön oder liebenswert an dir findest, dann ändere es schleunigst.
> Geht nicht, dann bist du trotzdem schön und liebenswert.
Herzliche Grüße
Norbert Freund
Wege zur persönlichen Konflikt und Stressbewältigung – 4. Sich immer nach Anderen richten
| Ich handle nach meinen eigenen Regeln. |
• Du bist deines Glückes Schmied
> Überlege dir, was für dich in deinem Leben wichtig ist.
> Schreibe es auf.
> Setze dir Ziele, die dich weiterbringen.
> Wonach willst du dein Leben ausrichten?
> Schaffe dir deine eigenen Lebensregeln.
> Schreibe sie nieder.
> Richte dich danach.
Ein anspruchsvolles Thema zum Nachdenken. Achtung – es besteht keine Verpflichtung irgend etwas zu verändern. Fortsetzung folgt. Danke für Ihr Interesse.
Herzliche Grüße
Norbert Freund
Tipps zur Stressbewältigung Teil 3: Kritik als persönlichen Angriff auffassen.
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Ich nehme Kritik ohne Ärger und Schuldgefühle hin. |
• Wer sich ständig verteidigt, klagt sich an
> Sachliche Kritik ist ein Feedback.
> Kritik ist eine Chance sich weiterzuentwickeln.
> Verzichte auf Rechtfertigungen.
> Höre zu, ohne über eine Abwehrtaktik nachzudenken.
> Schlafe eine Nacht darüber.
> Dann entscheide, ob die Kritik gerechtfertigt ist.
• Niemand ist unfehlbar
> Fehler machen ist menschlich
> Fühle dich verantwortlich aber nicht schlecht, wenn du Kritik empfängst.
> Bedanke dich für die Kritik.
Diesen Tipp schenke ich Ihnen. Fortsetzung folgt. Vielen Dank für Ihre Achtsamkeit.
Herzliche Grüße
Norbert Freund
Tipps zur Stressbewältigung Teil 2: Schnell aus der Haut fahren
Schnell aufbrausen. Sich über Kleinigkeiten aufregen. Sofort aus der Haut fahren.
Auf meinem Lebensweg sind mir Menschen begegnet, die beim kleinsten Reiz gleich aus der Haut fahren. Als junger Mann hat mich das sehr schockiert und bin gleich zum Gegenangriff übergegangen.
Später durfte ich lernen, dass hinter dem Aufbrausen pure Ängste lauern. Die Nerven liegen derartig blank, dass man sich gleich mal angegriffen fühlt und die eigenen Sicherungen durchknallen lässt. Manchmal liegt da auch ein weicher Kern in einer harten Schale; manchmal auch wiederholt erlebte intensive Enttäuschungen, die sich hier ein Ventil suchen. Hier und da kommt auch eine Unzufriedenheit mit sich und seinem sozialen Umfeld so zu Tage. Für diesen wunden Punkt habe ich folgende Affirmation kreiert.
Liebe Leserin, lieber Leser,
Was auch immer die Gründe sind, Menschen denen so etwas immer wieder passiert fügen sich selbst großen Schaden zu. Sie laufen Gefahr sich zu isolieren. Darüberhinaus sind die körperlichen Beschwerden, die sich auf Sicht einstellen nicht zu unterschätzen.
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Ich kann mich gut beherrschen! |
• Nimm dich nicht zu wichtig
> Nicht alles persönlich nehmen.
> Nicht alles anziehen als wenn es dir gehört.
> Wovon möchtest du ablenken, wenn du dich aufregst?
• Ich bin ok!
> Verinnerliche den Satz: “Ich bin ok, du bist ok!
> Schaffe dir die Basis einer gesunden Lebenseinstellung.
> Entlarve deine Ängste und stelle sie ruhig.
• Lass los und entspann dich
> Das Leben nicht so ernst nehmen.
> Hürden geduldig beiseite räumen.
Ich wünsche eine gute Zeit. Fortsetzung folgt.
Danke für Ihr Interesse.
Herzliche Grüße
Norbert Freund
Tipps zur Stressbewältigung Teil 1: Es immer allen anderen recht machen wollen
Liebe Leserin, lieber Leser,
ein Cocktail von Ängsten, wie z.B. die Anerkennung von außen zu verlieren, Angst davor ausgestoßen zu werden, Angst vor Einsamkeit, Angst davor, Liebesentzug erleiden zu müssen oder auch, dass man seine eigenen Interessen als weniger wichtig einstuft, als die der anderen usw., veranlassen den einen oder anderen Menschen dazu, es immer allen anderen recht machen zu wollen.
Dabei ist zunächst überhaupt nichts Schlechtes daran, wenn man es anderen recht machen kann. Was auf Dauer zum Stress führt, ist zum einen das Wörtchen “immer”. Das führt nämlich dazu, dass man immer seine eigenen Interessen zu Gunsten der anderen hinten anstellt. In diesem Zusammenhang löst die Befürchtung, dass irgendwer mit mir unzufrieden sein könnte, einen ungeheuren Druck aus.
Zum anderen ist das Wörtchen “allen” nicht weniger belastend. Wer kann es schon allen recht machen? Wer das krampfhaft versucht, schadet auf Sicht seinen eigenen Werten und das tut weh.
Für diejenigen, die dem Druck dieses Antreibers einhalt gebieten möchten, habe ich im Folgenden einige bewährte Gedanken festgehalten. Zuerst stelle ich einen positiven Leitsatz (Affirmation) voran, der auf Dauer dem Antreiber die Macht nimmt.
| Affirmation immer wieder vorsprechen |
•Du musst täglich 24 Stunden mit
dir selbst verbringen
> Und das dein Leben lang.
> Entdecke deine Interessen.
> Du darfst auch mal “nein” sagen.
•Gebe dir selbst Anerkennung
> Vermeide das Fischen nach Komplimenten.
> Verlasse dich nicht auf die Anerkennung von außen.
> Genieße Anerkennung von anderen, aber erwarte sie nicht.
•Besinne dich auf deine Stärken
> Genieße deine Leistungen.
> Sei stolz auf das, was du bis jetzt erreicht hast.
> Konzentriere dich auf das was du gut kannst.
•Wenn du etwas von anderen möchtest,
dann frage danach.
> Aber verlange es nicht.
Am leichtesten gelangen Affirmationen in das Langzeit Gedächtnis, wenn man sie in einem entspannten Zustand vorspricht. Das funktioniert leise wie auch laut gesprochen.
Bis zum nächsten mal. Danke für Ihr Interesse.
Herzliche Grüße
Norbert Freund
